POPPPY

unterstützt die Iceman Charity

Ein Sack Reis für Waisenkinder in Thailand

Auf unseren Reisen nach Thailand wurden und werden wir immer wieder mit der Armut konfrontiert. Obwohl das Land im Vergleich zu umliegenden Ländern in der Region ein relativ reiches Land ist, sind die sozialen Unterschiede doch allgegenwärtig und deutlich erkennbar wenn man nicht bewusst weg schaut. Ob sie nun offen durch verkrüppelte Bettler am Strassenrand in der Nähe von Einkaufszentren oder 5 Sterne-Hotels zu Tage tritt, oder versteckt durch armselig gekleidete Kinder in einer kleinen Seitenstrasse die vor Wellblechhütten mangels eines Balls mit einer Plastikflasche Fussball spielen, ist es offensichtlich dass unzählige Familien tagtäglich um ihr Überleben kämpfen müssen, und dies nicht unweit von prächtigen Einkaufzentren oder luxuriösen Hotels entfernt in denen wir während unserer Ferien unbeschwert einkaufen und wohnen dürfen.

Noch schlimmer wird es jedoch wenn man die glitzernden Grossstädte verlässt und aufs Land fährt. Dort trifft man sie, die Waisenkinder die am untersten Ende der Wertigkeitsskala stehen, die entweder ihre Eltern durch Krankheit oder einen Unfall verloren haben, oder die sogar von ihren Eltern einfach weg gegeben wurden weil sie nicht mehr für sie sorgen konnten oder wollten. Wenn sie „Glück“ haben werden sie von irgend jemandem aufgesammelt und in ein Waisenhaus gebracht. Im Gegensatz zu unserem Land werden diese jedoch meist ausschliesslich von privaten Spenden finanziert.

Aus diesem Grund ist es uns seit ein paar Jahren zur Gewohnheit geworden, bei unseren Reisen mit kleineren und grösseren Spenden diverse Hilfsprojekte oder Menschen direkt zu unterstützen. Die Problematik besteht bei den meisten Hilfsorganisationen darin, dass einerseits ein gewisser Prozentsatz der Spenden für Verwaltungskosten aufgewendet wird und daher nicht hundertprozentig den Betroffenen zu Gute kommen, andererseits besteht für den Spender auch keine direkte Kontrollmöglichkeit darüber was mit den Spenden tatsächlich geschieht und wer noch davon profitiert. Diese Situation hat uns nie gefallen, und wir hielten stets Ausschau nach der „idealen“ Spendenform.

Durch Zufall, Glück oder Schicksal haben wir sie nun in der Person von Volker Capito gefunden. Wir sind seit über 25 Jahren mit Volker Capito befreundet, aber wie das Leben so spielt kam immer irgend etwas dazwischen, so dass wir uns lange nicht mehr persönlich treffen konnten. Bei unserem fast täglichen Wiedersehen in diesen Ferien in Bangkok erzählte uns dieser beiläufig von seinem eigenen privaten Hilfsprojekt, mit dem er seit vielen Jahren ohne grosses Aufsehen Waisenkinder unterstützt, die von Mönchen in ihrem Tempel „Wat Sakaew” in Angthong versorgt werden, die Schule besuchen und dort auch wohnen können und letztendlich wieder ein lebenswertes Leben ermöglicht bekommen.

Im Gegensatz zu professionellen Hilfsorganisationen kommen bei diesem Projekt 100% der Spenden den Betroffenen zu Gute, da Volker Capito die Geldspenden nicht einfach weiterleitet um nicht in die gleiche Gefahr zu geraten wie andere Hilfsorganisationen, sondern mit den Spenden vor Ort Hilfsgüter kauft und direkt an die Betroffenen ausliefert. Im Klartext: Es wird nicht nur eine professionell organisierte durch Mönche geleitete und bestehende Hilfsorganisation unterstützt, die in den letzten Jahren bereits vielen Tausenden thailändischen Waisenkindern ein Zuhause gegeben hat, sondern auch dafür Sorge getragen, dass die Spenden vollumfänglich bei den Waisenkindern ankommen.

Volker Capito kümmert sich ausschliesslich persönlich und in seiner Freizeit um den Einkauf der Nahrungsmittel und sonstigen Hilfsgüter, verhandelt mit den Händlern, organisiert den Transport und begleitet diesen bis zum Tempel und überwacht sogar noch die Einlagerung und Verteilung der Nahrungsmittel. Und dies alles ohne einen Rappen an Verwaltungskosten aufwenden zu müssen, da er sämtliche Aufgaben in seiner Freizeit ausübt und selbst die Transporteure regelmässig dazu „überredet“ den Transport gratis zu übernehmen.

Warum erzählen wir dies alles? Bisher haben wir unsere Spenden anonym geleistet, nun möchten wir nach dem vor allem in Amerika üblichen Grundsatz „Tue Gutes und sprich‘ darüber“ verfahren, um vielleicht auch andere Menschen von dieser Idee begeistern zu können. Wir haben uns daher dazu entschlossen, neben unserem privaten Engagement künftig die „Iceman Charity“ auch seitens Popppy regelmässig zu unterstützen.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Ihr Popppy Team

Helfen Sie mit und informieren Sie sich unter

www.icemancharity.com